Die Beziehungen der NATO zu Österreich
Die Beziehungen der NATO zu Österreich finden im Rahmen der Partnerschaft für den Frieden statt, der Österreich 1995 beigetreten ist. Die NATO und Österreich arbeiten bei friedenssichernden Operationen aktiv zusammen und haben in einer Reihe von Bereichen eine funktionierende Kooperation entwickelt, die im Individuellen Partnerschaftsprogramm (IPP) für Österreich vereinbart wird.
Die NATO mißt ihren Beziehungen zu Österreich großen Wert bei. Die Bündnispartner betrachten Österreich als erfolgreichen und aktiven Partner, der seinen Beitrag zur internationalen Sicherheit leistet und für die gleichen Grundwerte, wie die Förderung der internationalen Sicherheit, Demokratie und Menschenrechte eintritt. Österreich wählt jene Bereiche der praktischen Zusammenarbeit mit der NATO aus, die gemeinsamen Zielen entsprechen.
Wie funktioniert die Zusammenarbeit in der Praxis?
Die NATO und Österreich setzen bestimmte Bereiche der Zusammenarbeit und Zeitpläne im Individuellen Partnerschaftsprogramm (IPP) für Österreich fest, das für einen Zeitraum von zwei Jahren von beiden Parteien vereinbart wird. Zu den Hauptbereichen der Zusammenarbeit zählen Sicherheits- und Friedenserhaltung, humanitäre Hilfe und Katastrophenhilfe sowie Such- und Rettungseinsätze. Österreich hat mit den Bündnispartnern bei Operationen zur Sicherheits- und Friedenserhaltung in Bosnien und Herzegowina, im Kosovo und in Afghanistan zusammengearbeitet.
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Wie entstanden die Beziehungen zu Österreich?
Österreich trat der Partnerschaft für den Frieden (PfP) im Jahr 1995 bei, um mit den Bündnispartnern in jenen Bereichen zusammenzuarbeiten, in denen sich bilaterale Ziele deckten. Im Jahr 1996 trat Österreich dem PfP-Planungs- und Überprüfungsprozess bei, um die Interoperabilität mit den NATO-Streitkräften bei Einsätzen zur Friedenserhaltung zu verbessern. Seit dem Beitritt zur PfP-Initiative hat Österreich eine aktive Rolle in der Partnerschaft gespielt und sein Fachwissen anderen Partnerländern zur Verfügung gestellt, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf Friedenserhaltung, ziviler Notfallplanung und zivil-militärischer Zusammenarbeit liegt.
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