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Die Beziehungen der NATO zu Österreich

Wie entstanden die Beziehungen zu Österreich?

Österreich trat der Partnerschaft für den Frieden (PfP) im Jahr 1995 bei, um mit den Bündnispartnern in jenen Bereichen zusammenzuarbeiten, in denen sich bilaterale Ziele deckten. Im Jahr 1996 trat Österreich dem PfP-Planungs- und Überprüfungsprozess bei, um die Interoperabilität mit den NATO-Streitkräften bei Einsätzen zur Friedenserhaltung zu verbessern. Seit dem Beitritt zur PfP-Initiative hat Österreich eine aktive Rolle in der Partnerschaft gespielt und sein Fachwissen anderen Partnerländern und Bündnispartnern zur Verfügung gestellt, wobei ein besonderer Schwerpunkt auf Friedenserhaltung, ziviler Notfallplanung und zivil-militärischer Zusammenarbeit liegt.

Wichtige Meilensteine

1995 Österreich unterzeichnet das Rahmendokument der Partnerschaft für den Frieden.
1996 Österreich beteiligt sich mit Friedenswächtern an der Friedenstruppe unter NATO-Führung in Bosnien und Herzegowina.
1997 Österreich eröffnet eine diplomatische Vertretung am NATO-Hauptquartier.       
1999 Österreichische Truppen beteiligen sich an der Friedenstruppe unter NATO-Führung im Kosovo, KFOR.
2002 Österreichische Truppen schließen sich der Internationalen Sicherheitsunterstützungstruppe (ISAF) unter NATO-Führung in Afghanistan an, um die Sicherheit bei den Parlamentswahlen zu gewährleisten..
2005 Österreich erhöht die Zahl der für NATO-/PfP-Missionen verfügbaren Einheiten. In Zukunft werden sie aus einer Rahmenbrigade bestehen.